Vorweihnachtszeit in der Aventinus-Grundschule

Der Nikolaus besuchte die ersten Klassen

 

„Hast du schon den Nikolaus gesehen?“, raunten sich die Kolleginnen auf den Gängen der Aventinus-Grundschule zu. Nicht nur die Kinder waren aufgeregt, auch ihre Lehrerinnen warteten gespannt auf den Besuch des Mannes mit dem roten Mantel, dem langen, weißen Bart und dem Bischofsstab.

Und dann kam er endlich, der „Freund der Kinder“, wie er sich selber vorstellte. Für jede der vier ersten Klassen hatte er großes Lob dabei – aber auch einige Tipps für ein noch besseres Lernen und Zusammenleben in der Grundschule.  Danach erzählte er den Kindern die Geschichte eines kleinen Jungen aus Stadt Myra in der Türkei, dem Geburtsort des Nikolaus also. Der Mann im roten Mantel schilderte, wie der kleine Junge mit seinen eigenen Händen ein Beet bepflanzte und anschließend berichtete, „zehn Freunde“ hätten ihm geholfen. 

Die Erstklässler fanden schnell heraus, was man mit seinen zehn Fingern, den Händen alles tun kann, z. B. helfen oder auch beten. Das taten sie dann gemeinsam mit dem hohen Besuch.

Anschließend trugen sie ihm noch ein Gedicht vor.

Zum Schluss bekam jedes Kind ein Nikolaus-Säckchen mit Mandarinen, Nüssen und etwas Süßem. Für jede Klasse gab es außerdem ein Vorlesebuch über den Nussknacker geschenkt.

 

Als der Nikolaus dann ging, verabschiedeten ihn lauter zufriedene Gesichter. Die Kinder waren glücklich über die kleinen Leckereien und die Lehrerinnen über ihre braven Klassen. 

Brief ans Christkindl

 

 

Mit Hilfe ihrer Lehrerinnen schrieben einige der 1. und 2. Klassen Anfang Dezember einen Brief an das Christkind. Die Kinder bedankten sich in ihrem Brief für die Geschenke des letzten Jahres, äußerten ihre Wünsche für dieses Jahr und stellten dem Christkind Fragen. Mit viel Liebe wurde der Brief und der Umschlag mit Glitzerstiften und Stickern verschönert. Nach einem Spaziergang durch die Märchenstadt Abensberg brachten die Kinder ihren Brief zum Christkindl Briefkasten am Herzogkasten. Nun warten alle gespannt auf die Antwort des Christkindes. 

 

 

Weihnachtsbasteleien

 

Eifrig wurde in den Klassenzimmern gebastelt. Weihnachtskarten, Fensterbilder und allerhand Weihnachtsschmuck konnte man im Schulhaus bestaunen.

Die Klasse 1a bestückte ihre Fensterbretter mit stimmungsvollen kleinen Lichtern, die sie in Feinarbeit gestanzt hatten.

Weihnachtliche Verköstigung vom Elternbeirat

 

 

In der einen Hand ein dampfender, duftender Becher mit Kinderpunsch, in der anderen ein Teller mit Lebkuchen und Mandarine – so zogen die Mädchen und Jungen an der Aventinus-Grundschule in der letzten Schulwoche vor den wohlverdienten Weihnachtsferien durchs Schulhaus. Für die adventliche Verköstigung hatte dankenswerter Weise der Elternbeirat gesorgt. Mit den Leckereien machten es sich die Kinder dann im (gut gelüfteten) Klassenzimmer gemütlich und ließen es sich schmecken.

Die kleine Hexe verzauberte die Grundschüler

 

Theaterluft schnuppern, das ging 2021 leider nicht. Aber das Niederbayerische Landestheater in Landshut hatte da eine Idee. Wenn die Kinder nicht ins Theater kommen können, dann kommt das Theater zu den Kindern – und zwar online.

So filmte man also die liebevoll und detailliert einstudierte Inszenierung der „Kleinen Hexe“ nach dem Kinderbuch von Otfried Preußler und verschickte den Link an die Schule. Fleißige Helfer an der Schule richteten Musik- und Werkräume her und schufen den technischen Rahmen. Der Förderverein der Grundschule spendete einen Beitrag an das Landestheater.

Klassenweise machten es sich die Kinder dann bequem und begleiteten die kleine Hexe durch ihre kleinen Abenteuer. Sie fieberten mit, als die junge Zauberin bei ihrem heimlichen Besuch am Blocksberg von den anderen Hexen entlarvt wurde. Sie lachten über die Späße des Raben Abraxas. Sie freuten sich über die vielen guten Zaubereien der Hexe. Und sie ärgerten sich am Ende über die bösen Hexen, die all die guten Dinge nicht gelten lassen wollten. Denn nur eine böse Hexe ist eine gute Hexe. Da unterschätzten sie aber die kleine Hexe gewaltig!

 

Am Ende gab es sogar Applaus, den die Schauspieler leider nicht hören konnten.